Rück- und Mittelfuß

Die subtalare Arthrorise beim symptomatischen und flexiblen kindlichen Knick-Plattfuß mit Sinus tarsi Spacer

Der Einsatz von Sinus tarsi Spacern bei Pes planovalgus Fehlstellungen erfreut sich besonders in Südeuropa großer Beliebtheit. Inzwischen gibt es auch erste Berichte über den Einsatz beim Erwachsenen. Der folgende Artikel beschreibt die Indikationsstellung und technische Durchführung der Arthrorise am Beispiel einer ProStop Schraube.

Datum der Veröffentlichung: 22.07.2014
OP-Video: Dr. med. Stefan Feiler
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Subtalare Arthrodese

Die isolierte Arthrodese des Subtalargelenks ist indiziert bei degenerativen Veränderungen die ausschließlich dieses Gelenk betreffen. Auch bei der Korrektur von Rückfußfehlstellungen kommt dem Eingriff eine große Bedeutung zu. Für ein gutes funktionelles Ergebnis ist die exakte Einstellung der Rückfußachse Grundvoraussetzung. Verglichen zum oberen Sprunggelenk sind die funktionellen Einschränkungen bei der Arthrodese des unteren Sprunggelenks gering, trotzdem sollte eine Arthrodese immer nur dann empfohlen werden, wenn keine adäquaten therapeutischen Optionen für den Erhalt des Gelenks zur Verfügung stehen.

Datum der Veröffentlichung: 25.03.2014
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Die pantalare Arthrodese mittels retrogradem Arthrodesenagel


Durch die gleichzeitige Fusion des oberen Sprunggelenkes und des Subtalargelenks soll eine Schmerzfreiheit bei gleichzeitiger Stabilität und Belastbarkeit in den genannten Gelenkabschnitten erreicht werden. Liegt eine Achsfehlstellung vor, kann durch die Entnahme von Knochenkeilen die Rückfussachse korrigiert werden. Ziel des Eingriffs ist eine belastbare Extremität. Orthopädietechnische Schuhzurichtungen oder sogar die Anpassung von orthopädischen Massschuhen sind nach einer Versteifungsoperation im OSG und USG häufig sinnvoll.

Datum der Veröffentlichung: 18.03.2014
OP-Videos: Dr. med. Jörn Schwede
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Anatomische Rekonstruktion des Außenbandkomplexes am OSG (Broström-Gould)

Bei anhaltender Instabilität im oberen Sprunggelenk trotz intensivster Physiotherapie besteht die Indikation zur operativen Rekonstruktion des Kapselbandapparats. Bei guter lokaler Gewebequalität hat sich die anatomische Rekonstruktion der Bänder in der Technik nach Broström, modifiziert nach Gould bewährt. Dabei werden ausgerissene Bänder reinseriert, elongierten Bänder durch Verdoppelung gerafft und verstärkt (Broström). Eine weitere Verstärkung des Gewebes lässt sich erreichen, indem das Retinaculum extensorum als weitere Gewebeschicht über dem lateralen Kapselbandapparat vernäht wird. Aufgrund der sehr guten Operationsergebnisse verbunden mit geringer Gewebetraumatisierung hat sich das Verfahren weltweit etabliert.

Datum der Veröffentlichung: 27.02.2014
OP-Video: Broström mit Ollier-Zugang, Dr. med. Uwe Klapper, 27.02.2014
OP-Video: Broström mit Knochenanker, Prof. Markus Walther, 22.01.2020
OP-Video: Broström mit lateralem Längszugang, Prof. Dr. med. Markus Walther, 26.05.2021
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Operative Korrektur des Pes cavovarus

Die Korrektur des Pes cavovarus umfasst typischerweise statische (Osteotomie, Bandrekonstruktion, Release) und dynamische (Sehnentransfer) Operationsschritte. Beim absolut flexiblen „forefoot-driven“ Pes cavovarus, bei dem der Rückfuβ varus im Coleman-block Test in eine physiologische neutrale oder leicht valgische Position reponiert, ist in einzelnen Fällen die isolierte dorsalflektierende MT I Osteotomie ausreichend. Bei der grossen Mehrheit der flexiblen und fixierten Hohlfüsse führt jedoch nur die Kombination von mehreren statischen und dynamischen Operationsschritten zum nachhaltigen Erfolg ohne Rezidive.

Datum der Veröffentlichung: 30.10.2013 - OP-Video
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Operationstechniken bei Coalitio des Rückfußes

Im Folgenden sollen die wichtigsten für die Behandlung der häufigsten beiden Formen der tarsalen Coalitio in Betracht kommenden Operationsverfahren dargestellt werden. Grundsätzliches zur Epidemiologie, Klinik und Diagnostik findet sich im Kapitel „Die Coalitio des Rückfußes“.

Datum der Veröffentlichung: 26.04.2013
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Der Flexor hallucis longus Transfer zur Rekonstruktion von langstreckigen Defekten der Achillessehne

Langstreckige Defekte der Achillessehne stellen den Operateur oft vor große Schwierigkeiten, unabhängig davon, ob der Defekt durch mehrfache Rupturen, schwere degenerative Veränderungen des Sehnenmaterials oder durch eine Infektion nach Achillessehnennaht entstanden ist. Neben der Transposition des M. peronaeus brevis, die von Hepp und Blauth 1978 vorgestellt wurde, der immer eine Schwächung der Pronation und der aktiven lateralen Stabilisierung nach sich zieht, wurde die Transposition der Sehne des M. flexor hallucis longus zur Augmentation der Achillessehne erstmalig von Wapner 1993 beschrieben.

OP-Video: Prof. Dr. med. Markus Walther
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Die subtalare Schrauben-Arthrorise beim idiopathischen kindlichen Knick-Senkfuss (Calcaneo-Stop)

Ein morphologischer kindlicher flexibler Knick-Senkfuß geht in vielen Fällen in einen funktionellen flexiblen Knick-Senkfuß über, zumeist ohne Beschwerden. Treten Beschwerden auf, kann nach erfolgloser konservativer Therapie und dem Ausschluss anderer Ursachen wie einer tarsalen Coalitio oder neuromuskulären Erkrankung eine Arthrorise als operative Therapiemöglichkeit erwogen werden.

OP-Video: Dr. med. Martin Jordan
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Die operative Plattfusskorrektur des Erwachsenen mittels medialisierender Kalkaneusosteotomie und FDL-Transfer

Eine zentrale Rolle in der Ätiopathogenese des erworbenen Plattfußes ist die Dysfunktion der Muskulus tibialis posterior Sehne. Diese Pathologie umfasst dabei sowohl eine Kontinuitätsunterbrechung, Ruptur, Partialruptur oder funktionelle Insuffizienz der Sehne.

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Operative Therapie der Peronealsehnenluxation und Peronealsehneninstabilität

Die Peronealsehnenluxation ist eine seltene Verletzung. Man unterscheidet akute und chronische Formen sowie eine vollständige und teilweise Luxation (Subluxation). Typischerweise ist die Peroneus longus Sehne betroffen. Diese luxiert nach ventral und lateral über die Fibulaspitze. Seltener tritt eine Luxation der Peroneus brevis Sehne auf.

Datum der Veröffentlichung: 24.10.2012 - OP-Video: Prof. Dr. med. Markus Walther
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